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Redaktion Bernau LIVE

Bernau bleibt bunt – Graffiti für das Bahnhofsgebäude

Kunst am Bahnhof Bernau

Bernau (Barnim): Wer sich gestern oder heute am Bahnhof aufgehalten hat, wird sich sicherlich über die Künstler und Schüler gewundert haben, die die dortige Wand großflächig besprühen.

Keine Sorge, das soll so sein und ist auf jeden Fall erlaubt!

Hintergrund der aussergewöhnlichen Aktion ist ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom  30.11.2017. Hier wurde damals mehrheitlich beschlossen, den Schriftzug “Bernau bleibt bunt” an der Aussenwand des Fahrradparkhauses anzubringen. Da dies technisch nicht möglich war, wurde der Platz geändert und man entschied sich, diesen an der Stützmauer zwischen Treppe und Aufzug anzubringen.

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Organisiert vom Kulturamt der Stadt Bernau, soll nun die Wand am Bahnhof Bernau mit einem großen Graffiti geschmückt werden. Dem Kunstprojekt zur Seite stehen die Berliner Graffiti Künstler Stefan Seibt und David Gehlhaar sowie das Bernauer Atelier “Oben” in der Alten Post.

Bernau bleibt bunt - Graffiti für das Bahnhofsgebäude
Graffiti Profi Stefan Seibt

Gemeinsam mit einer Gruppe von Schülern des Paulus-Praetorius-Gymnasiums arbeiten sie seit letzter Woche am Graffiti, bzw. der Planung. Am Donnerstag fand zunächst ein Kennenlernen sowie eine vor-Ort-Besichtigung der Wand statt. Nach einem Brainstorming ging es dann am Freitag im “Kunstraum Innenstadt” in die Entwurfsphase. Am vergangenen Wochenende lag der Entwurf im Rahmen des Tages des offenen Ateliers im Café Alte Post aus und wurde vom ersten Publikum betrachtet. Bis zum morgigen Mittwochabend wird nun das Graffiti in Form einer Collage aufgebracht werden.

Bernau bleibt bunt - Graffiti für das Bahnhofsgebäude
Foto: Bernau LIVE – So soll die Wand später aussehen

Hierbei zieren verschiedene Einzelbilder und Schriftzüge die Wand. Heute Nachmittag versuchten sich hier z.B. die Schülerinnen Francesca und Leonied vom Paulus Gymnasium. Obwohl sie zuvor noch nie eine Spraydose in der Hand hatten, gaben sie ihr Bestes um ihre Motive zu verewigen. So soll es hier ein Einhorn oder ein Hut aus “Alice im Wunderland” sein, bzw. noch werden. Zum späten Nachmittag kommen weitere Schüler hinzu und machen ebenfalls mit.

Wer mag und möchte, kann gern vorbeikommen und die Arbeiten beobachten, bzw. mit den Künstlern oder Schülern ins Gespräch kommen.

Insgesamt hat das städtische Kulturamt 6.000 Euro für die Umsetzung des gesamten Projektes eingeplant. Am morgigen Abend soll das Kunstwerk fertig sein. 

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