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Redaktion Bernau LIVE

Bernau: 150 neue Flüchtlinge – Nachtrag zur Info-Veranstaltung

           +++ Aktuelle Kurzmeldungen +++
Bernau: Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt – Weihnachtsmarkt vom 12.-15. Dezember
Verkehr: Sperrung Teilstück der B 109 und Sperrung der AS Schönerlinder Straße
Verkehr: Vollsperrung der K 6005 von Rüdnitz nach Lobetal
Nachts SEV S2: Bis 13.12.2019 – 01:30 Uhr, SEV zwischen Bernau und Zepernick. 21.45 Uhr – 1.30 Uhr
Wetter am Donnerstag: Meist Grau, etwas (Schnee) Regen bei bis zu 5 Grad

WaldarbeiterschuleBernau bei Berlin: Während Kanzlerin Merkel am gestrigen Abend im ARD-„Sommerinterview“ für eine faire Verteilung der Flüchtlinge in den EU-Staaten plädiert, präsentierte Sozialdezernentin Silvia Ulonska am vergangenen Dienstag die neuesten Zahlen und Informationen für den Barnimer Landkreis und Bernau.

Sie stellte sich zudem den Fragen und Sorgen der Bernauer, welche einer Einladung zur Infoveranstaltung zum Ausbau der Bernauer Waldarbeiterschule zur Flüchtlingsunterbringung gefolgt waren.

Im Jahre 2015 werde Brandenburg etwa 13.600 Flüchtlinge aufnehmen müssen, davon 1250 im Landkreis Barnim. Die ehemalige Waldarbeiterschule wurde dem Landkreis durch den Landesbetrieb Forst Brandenburg übergeben und bietet Platz für 150 Menschen.

Bürgermeister André Stahl ging ebenfalls auf die Fragen der etwa 200 anwesenden Bernauer ein, die vor allem die „fehlende“ Infrastruktur in Waldfrieden im Blick hatten.

Hierzu äußerte sich der Bürgermeister optimistisch und sah sicherlich Handlungsbedarf in der Busanbindung aber die Probleme der Schaffung von Kitaplätzen sah er angesichts der 21 Einrichtungen nicht. Auch die Möglichkeit der Versorgung durch Lebensmittel oder Behördengänge ist von Waldfrieden durchaus zumutbar. Die mangelnde Busanbindung sieht André Stahl eher als Chance für neue Gespräche mit dem Landkreis als Träger der Verkehrsbetriebe.

Zusammen mit Silvia Ulonska wirbt Burkhard Loebe vom Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk, welcher Träger für die zukünftige Unterbringung ist, für eine Willkommensinitiative und die Besetzung von Ehrenämtern, die es den Fremden erleichtern sollen, in unserer Gesellschaft Fuss zu fassen.

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Wie uns der Pressesprecher des Landkreises Barnim in einem Telefonat erklärt, möchte man im Barnim ein „Hand in Hand Arbeiten“ mit der Bevölkerung erreichen und nicht die Fehler aus Sachsen, Sachsen Anhalt oder Berlin wiederholen.

Die Einwohner werden von den ersten Planungen bis zum gemeinsamen Kennenlernen mit den Flüchtlingen ins Boot geholt.

Jeder kann sich informieren, Fragen stellen oder bei der Umsetzung anpacken. Dass es funktionieren kann, zeigen Orte wie Wandlitz, Zepernick und auch Lobetal.

Unseren letzten Beitrag zum Thema findet ihr unter:

http://bernau-live.de/bernau-bei-berlin-bietet-platz-fuer-150-neue-fluechtlinge/

PS: Wir möchten mit diesem Artikel informieren! Eine etwaige Diskussion zum Thema sollte sachlich und respektvoll stattfinden.

Wir würden es begrüßen, wenn fremdenfeindliche oder persönlich verletzende Kommentare dieses Mal ausbleiben würden.

Foto: „Waldschule (Forstfachschule) Bernau-Waldfrieden 2012-01-18 AMA fec (19)“ von 44penguins (Angela M. Arnold) – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Waldschule_(Forstfachschule)_Bernau-Waldfrieden_2012-01-18_AMA_fec_(19).JPG#/media/File:Waldschule_(Forstfachschule)_Bernau-Waldfrieden_2012-01-18_AMA_fec_(19).JPG

#Bernau #Bernau_bei_Berlin #Barnim #Flüchtlinge #Politik #BernauLIVE

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