Anzeige

Redaktion Bernau LIVE

95 Jahre S-Bahn in Bernau bei Berlin – Herzlichen Glückwunsch

Streckennetz von 331,5 Kilometer

           +++ Aktuelle Kurzmeldungen +++    
> 16:03 Uhr: Teils kräftige Sturmböen und Regen in Bernau
> 11.55 Uhr: Verkehrsunfall Bernau – Blumberger Chaussee Ecke Börnicker Landweg – PKW/LKW/Landmaschine – Vollsperrung bis etwa 12:40
> 06:35 Uhr: Die S2 fährt wieder regulär zwischen Buch und Bernau
> Wetter am Dienstag: Bis zu 14 Grad, dicke Wolken, örtlich Regen
> 05:45 Uhr: Feuerwehreinsatz in Schönow – Bungalowbrand – Beitrag

Bernau (Barnim): Am 8. August 1924, fuhr die erste elektrische S-Bahn zwischen dem Stettiner Bahnhof in Berlin (heute Nordbahnhof) und Bernau bei Berlin.

Was damals eine verkehrliche Sensation darstellte, ist heute nicht mehr wegzudenken. Mehrere tausend Menschen nutzten Tag für Tag die Linie der S2 von und nach Bernau.

Auch wenn wir manchmal ziemlich sauer auf dich sind, wir dich lieben und manchmal hassen, du uns im Regen stehen lässt, zu spät kommst, kränkelst oder gar eine komplette Pause einlegst – wir sind froh, dass es dich seit nunmehr 95 Jahren gibt.

Auf einem Streckennetz von 331,5 Kilometern verkehrst du meist zuverlässig Tag für Tag auf 15 Linien, fährst 166 Bahnhöfe an, wovon sich rund 75 Kilometer und 33 Bahnhöfe im Land Brandenburg befinden.

Am 8. August 1924 verkehrte der erste elektrische Zug auf der Vorortbahn nach Bernau. Erste elektrische Versuchsbetriebe fanden ab 1900 statt. 1924 ging die erste mit seitlicher, von unten bestrichener Stromschiene und 750 Volt Gleichspannung elektrifizierte Eisenbahnstrecke vom Stettiner Vorortbahnhof (als Nordbahnhof) nach Bernau in den Regelbetrieb.

Am 5. Juni 1925 wurde der erste elektrische Fahrplan eingerichtet. Am 4. Oktober 1925 erfolgte die elektrische Betriebsaufnahme auf der Strecke von Hermsdorf nach Oranienburg (16,3 km). Auf der dritten Nordstrecke nach Velten, abzweigend bei Schönholz-Reinickendorf von der Strecke Gesundbrunnen–Oranienburg, wurde am 16. März 1927 der elektrische Betrieb (21,5 km) aufgenommen. Der Strom wurde über 30-kV-Kabel aus den öffentlichen Netz bezogen und in sechs Umformerwerken in Gleichspannung von 800 Volt umgeformt.

Triebwagenschuppen wurden an den vier Endpunkten der drei Strecken errichtet. Die Kosten der Elektrifizierung der Nordstrecken betrugen 13 Millionen Goldmark. Das zweite Gleis von Tegel nach Velten kostete rund 10 Millionen Mark. Die ersten Zahlungen wurden teils in der Inflationszeit fällig. (Quelle: Wikipedia CC-by-sa-3.0)

Aufgrund des “Geburtstages” lassen wir heute mal alle Themen rund um den 10-Minuten Takt, Schienenersatzverkehr und Bauarbeiten weg 😉

Vor fünf Jahren wurde im Übrigen ein großes Fest anlässlich des 90. Geburtstages gefeiert.

Hier ein kleiner Rückblick

Vimeo

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Vimeo.
Mehr erfahren

Video laden

 

 

Tags
Back to top button
Schriftgröße
Kontrast
Anzeige